Zu beachten

Wichtiges zum Hundekauf !

Und wie kann ich einen guten Züchter erkennen?

Sicherlich sind zum liebhaben Papiere nicht so wichtig, aber wer Wert auf die beschriebenen Eigenschaften dieser seltenen Rasse legt, der sollte unbedingt darauf achten, dass der Hund entsprechend gekennzeichnet ist und entsprechende Papiere besitzt. Lesen Sie hierzu auch die Tipps auf der Dansk-Svensk-Gardhund.de Seite. Anerkannte Papiere deutscher Nachzuchten werden vom Dansk-Svensk-Gardhund e.V. ausgestellt. Die Züchter und Zuchttiere werden unter strengen Auflagen geprüft und ausgewählt. Nur seriöse Zuchtstätten werden in diesem Zuchtverband aufgenommen, kontrolliert und verwaltet.

Hier wird man nicht auf sogenannte “Hobbyzüchter” Vermehrer stossen, die sich gern selbst, zur Blendung der Käufer, einen Zwingernamen ausgedacht haben und damit werben.

Die Ernsthaftigkeit der Zuchtgemeinschaft zeichnet sich, durch die Sorgfältigkeit der Züchter aus. Die registrierten Züchter kennen sich mit Genetik und Vererbungslehre aus und können genau abwägen welcher Hund gut in die neue Familie passt. Die Vorbereitung, Sozialisierung und Prägung findet hier in professionellen Händen ihren Weg und wird optimal auf das neue Lebensumfeld abgestimmt.

Besonders in Zeiten der profitorientierten Vermehrer ist es von enormer Bedeutung sich nicht von niedlichen Welpenaugen verführen zu lassen und auf unseriöse Blender herein zu fallen. Der Ärger den dies im Nachhinein mit sich bringen kann, ist auch der günstigste Welpenpreis nicht wert.

Tipps finden Sie auch auf unserer Seite Züchter, wie erkenne ich einen guten Züchter.

 

Die Beschwerdewelle rollt in Deutschland.

Auszug aus der Vereinszeitschrift:

Immer mehr Anfragen erreichen mich nach Rat und Auskunft, ob ich urteilen könnte, ob es sich um einen „echten“ Dansk-Svensk-Gardhund handelt oder ob man über den Tisch gezogen wurde. Ohne Papiere gekauft und dann kommt die große Verwunderung. Über 20 Fälle haben wir mittlerweile im Verein registriert. Ob die Leute aus Dänemark, dubios aus einem Kofferraum eines Autos, einen Hund gekauft haben oder aus einer deutschen (Hobbyzucht) oder von recht fragwürdigen Züchtern aus Skandinavien… es kommt immer häufiger vor, dass die Fragen und sogar Beschwerden hier eintrudeln. Trotz sorgfältigem Beratungsangebot und vielen Informationen hierzu, sind manche trotzdem auf fragwürdige Hundeverkäufer hereingefallen. Warum diese Leute dann aber noch verärgert sind, ist mir irgendwie ein Rätsel. Immerhin haben sie das Risiko gekannt und in Kauf genommen, also warum sind diese dann so verärgert, wenn das Risiko zur Tatsache geworden ist? Wie ein altes Sprichwort sagt: “Sparen zahlt sich nicht aus”. Am Kaufpreis ein wenig gespart, aber im Nachhinein nicht das erhalten was man wollte und das ersparte Geld nun dreifach an Folgekosten wieder ausgeben. Von dem Ärger und Kummer ganz zu schweigen.

„Liebe Frau Michalke, bitte geben Sie mir Rat. Ich habe vor kurzem eine kleinen Hündin gekauft. Das Äußere und auch das Wesen ähnelt immer mehr einem Jack Russel Terrier und sie macht mir viel Probleme. Die Züchterin sagte mir zwar, dass sie einen starken Charakter hat und etwas eigensinnig sei, aber das ist etwas schwach ausgedrückt. Können Sie mir sagen ob ich einen echten Dansk-Svensk-Gardhund gekauft habe? Vielleicht anhand von Fotos? Mit freundlichen Grüßen Silvia P.“ (anhand der Fotos lies sich eine Reinrassigkeit nicht versprechen da einige Merkmale nicht ganz einem Dansk-Svensk-Gardhund entsprachen. Auf meine Fragen nach Papieren und Herkunft des Hundes schwieg Frau P. lieber diskret und lies den Kauf bei einer Hobbyzüchterin andeuten)

„Sehr geehrte Frau Michalke, ich habe mir vor ein paar Tagen eine Hündin gekauft. Gern möchte ich mich später mit ihr zur Zucht bewegen, können Sie mir sagen wo ich sie später eintragen lassen kann und wer mir später Papiere ausstellen wird? Mit freundlichen Grüßen Herr K.“ (Herr K. war ganz erschrocken, dass es für unkontrollierte, ohne Papiere gezogene Hunde keine Papiere einfach ausgestellt gibt, die „Züchterin“ hatte ihm was anderes versprochen! Sprich was vom Pferd erzählt damit er dort bei ihr sein Geld lässt)

„Sehr geehrte Frau Michalke, wir haben einen Dansky gekauft. Er macht uns viel Freude, aber wir haben uns gewundert, dass er bereits aus dem 4. Wurf stammt obwohl die Mutter erst 3 Jahre alt ist. Ist das normal? Es war ein besonders großer Wurf. Wir haben nun Bedenken was die Gesundheit unseres Hundes betrifft, sollten wir bestimmte Dinge beachten? Leider ist die Freundlichkeit der Züchterin nach dem Kauf, hinsichtlich unserer Fragen, nicht mehr so wie vor dem Kauf. Wir hoffen, dass wir bei Ihnen Rat erhalten. Mit freundlichen Grüßen Familie B.“ (Eine Hündin die viel zu früh und viel zu oft werfen muss und dann noch unnormal große Würfe zur Welt bringt, da sollte man überdenken, ob da nicht mit Hormonzugaben gearbeitet wird. Das ist in der Tat nicht nur für die Nachkommen ungesund. Aber auch ohne Hormonzugaben wäre eine Hündin aus gesundheitlichen Gründen von der Zucht ausgeschlossen, wenn sie mehr als 2x einen übergroßen Wurf bringt oder mehrfach hintereinander werfen würde.)

„Liebe Frau Michalke, wir haben bei Frau L. einen Hund reserviert. Wir hatten uns auch schon auf einen festgelegt und er wurde uns zugesagt. Da wir nicht so viel Geld haben, hatten wir eine Ratenzahlung vereinbart. Bei Abholung war er jedoch schon an jemand anderes verkauft worden und wir standen fassungslos da. Haben Sie die Möglichkeit uns nun zu helfen?“ (Leider kann ich hier auch nichts machen, wenn sich jemand nicht an Vereinbarungen hält, muss man privat überlegen ob man sich dagegen wehrt oder nicht und ob es überhaupt eine Sinn macht. Da Fr. L. auch nicht im Verein gemeldet ist, kann man hier nichtmal eine Rücksprache dazu führen)

„Sehr geehrte Frau Michalke, wir haben kürzlich einen Hund aus Dänemark gekauft und haben erst später mitbekommen, dass die Großeltern jeweils die gleiche Mutter haben. Ist das nicht Inzucht und ist dies überhaupt erlaubt? Müssen wir nun Bedenken wegen der Gesundheit unseres Hundes haben?“ (Inzucht ist in der Tat nicht für die Gesundheit förderlich, schon gar nicht in solch akutem Fall. Hier einen Rat zu geben ist nicht leicht. Will man den Hund lieber zurückgeben oder nimmt nochmals Kontakt mit den Züchtern dazu auf? „Drumm prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht was besseres findet“ dieser Satz ist hier grad wahr geworden. Doch sein wir mal ehrlich, wer sieht sich bei der Aufregung schon die Papiere so genau an? Niemand, das weiß auch solch ein (Züchter). Wenn man mit dem kleinen dann zu Hause ist, wird man ihn wohl kaum mehr hergeben oder? Darum ist die Züchterwahl im Vorfeld auch so wichtig. Ein Züchter muss nicht nur „liefern“ können, er sollte mit Bedacht ausgewählt werden.)

“wir haben kürzlich eine anfänglich gut klingende Hobbyzucht besucht, aus der uns Welpen angeboten wurden. Dort fanden wir zwar eine menge Hunde, doch die Mutter der Welpen war angeblich schon weg. Nun waren wir im Zweifel was das schon weg heissen sollte und haben lieber die Finger von dem Kauf gelassen. Doch wir nehmen an, dass den nächsten Interessenten vielleicht ein anderer Hund einfach als Muttertier angepriesen wird und die Welpen, was das auch immer für welche sein mögen, so verkauft werden. Kann man da nicht mehr Kontrolle walten lassen oder Hundekäufer warnen? Familie K. Ja diese Warnungen gibt es zu genüge, doch verliebten Hundekäufern fällt es oftmals schwer bei Welpen zu widerstehen. Es ist gut, dass so wie in diesem Fall die Vernunft gesiegt hat. Eine Kontrolle kann leider nur über die dem Verein angehörigen, seriösen Züchter erfolgen. Die sogenannten Hobbyzüchter sind hier aussen vor.

UND NOCH EIN KNALLER: “wir hatten Interesse an einem Welpen aus einer (Hobbyzucht), die Züchterin teilte uns auf unsere Anfrage nach entsprechenden Papieren mit, dass vor dem Jahr 2002 in den Ursprungsländern auch noch mit Hunden ohne Papiere gezüchtet wurde (weil wohl erst im Jahr 2002 die Landesanerkennung der Rasse war?) und dies nun aufgrund der ausstehenden FCI und VDH Anerkennung der Rasse, hier in Deutschland noch so üblich sei und auch nicht so schlimm wäre. Wir würden aber für die Hunde noch Papiere nachträglich beantragen können und erhalten. Sind dies verlässliche Angaben?” Also leider ist dies wieder nicht ganz richtig! Die Anerkennung der Rasse fand in den Ursprungsländern schon wesentlich früher statt. Ich denke dass diese Irreführung nur Unwissenheit war, aber falsch ist es trotzdem zu behaupten, dass Hunde ohne Papiere für die Zucht eingesetzt wurden, denn das ist mehr als nur unwahr. In den alten Stammpapieren der Hunde die vor 2002 gezüchtet wurden, war nur fehlerhafter Weise das Zeichen des FCI enthalten und sorgte somit für etwas Verwirrung. Im Jahr 2002 gründete sich der Spezialklub im Ursprungsland über welchen die Dansk-Svensk-Gardhund-Zucht nun geführt wird, das was hier in Deutschland der Dansk-Svensk-Gardhund e.V. ist. Es gab seinerzeit die Möglichkeit einen Dansk-Svensk-Gardhund unter ganz bestimmten Voraussetzungen als solchen anerkennen zu lassen und mit Papieren im Nachhinein auszustatten. Doch dies ist eine komplizierte und zeitintensive Prüfung und Angelegenheit. Solche Hunde durften dann u. U. zur Zucht genommen werden, aber ohne Papiere wurden niemals, weder vor noch nach 2002, Hunde zur Zucht zugelassen. So sollte man diesen Lügen keine Beachtung schenken! Auch wenn es für diesen Hobbyzüchter üblich und nicht so schlimm erscheint, Hunde zu vermehren, so ist man doch besser damit beraten, einen Hund von einem registriertem Züchter zu erwerben.

 

Neue Masche von skrupellosen Vermehrern. Neu im Trend liegt es, die DSG Hunde mit ähnlich aussehenden Kromfohrländern zu kreuzen. Diese Rasse hat aber einen jagdgebräuchlichen Ursprung und hat im Charakter wie der Russel Terrier wenig mit dem DSG Hund gemein. Diese ähnlich aussehenden Hunde sind dennoch nicht mit DSG Hunden (selbst wenn sie mit ihnen gemischt wurden) zu vergleichen. Vorsicht ist besonders bei (Züchtern) geboten, die angeblich beide Rassen züchten. Hier sollte man lieber die Finger von einem Kauf lassen. Einen solchen Mixhund könnte man auch später kaum von einen echten DSG Hund unterscheiden, sie sind oft nur geringfügig größer als die reinrassigen DSG Hunde.

Von manch windigen Verkäufer bekommt man sogar die Aussage, dass der gesteigerte Jagdtrieb aus einer angeblich zweiten Zuchtlinie kommt. DSG Hunde würden (laut dieser Verkäufer) in zwei unterschiedlichen Linien gezüchtet werden, eine die etwas jagdtriebiger ist und eine die ohne Jagdleidenschaft ist. Das ist kompletter Unsinn! DSG Hunde sind keine Jagdhunde! Das waren sie auch niemals! Sie haben also auch keinen Jagdtrieb, es sei denn es wurde irgendwann ein nicht ganz reinrassiger Ahne eingekreuzt (Russel-Terrier oder gar Kromforländer oder ähnliches). Das wäre nicht nur verantwortungslos sondern auch inakzeptabel in der seriösen Hundezucht. Finger weg von Hunden und Hunden die von sogenannten “anerkannten” Hunden stammen. Hier ist meist davon auszugehen, dass diese zwar aussehen wie ein DSG Hund aber wenn es ein echter DSG Hund wäre, dann hätte er richtige Ahnenabstammungen die sich zurückverfolgen ließen. Lassen Sie sich nicht auf ein Glücksspiel ein, es sei denn Ihnen sind die beschriebenen Eigenschaften des DSG nicht ganz so wichtig.

Und so weiter und so weiter … mal sehen was noch so alles kommt

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Impressum Züchterin u. Tierpsychologin Ramona Michalke, Bauerndamm 41, 14641 Nauen bei Berlin, thyskland@gmx.de